Mro ist zurück in diesem Gebiet.
Vor langer Zeit für tot erklärt,
wurd ich versiebt.
Verscharrt unter Worten fremder Menschen.
Unter Gerüchten als wüssten sie
wo ich gerade hin bin.
Damals da hast du mein Vertrauen gebrochen
Nicht nur mein Selbstvertrauen
Auch das Vertrauen in Mitmenschen
Hast mich zerbrochen
Zerbrechen lassen
An deinen Worten
An Lügen die ich für die Wahrheit hielt
Bis zu jenem Tag, an dem Nichts mehr hielt.
Was war nur los mit mir
Was war das für ein Bann
Warum hattest du diese Macht
Und mich in deiner Gewalt
Und alles hast du gegeben um mich loszuwerden
Hast alles getan um zu sehen wie ich sterbe
Hast mich wohl absichtlich von der Klippe springen lassen
Obwohl du wusstest, dass ich hier nichts mehr schaffe
Und so bin ich gegangen
Kurz untergetaucht
Meine Wunden geleckt
Meine Seele verkauft
Hab Nächte nicht geschlafen
Und mich durch Tage gequält
Hab wiedergefunden
Was wirklich zählt
Mich neu kennengelernt
Und dich nicht mal verachtet
Weil es weniger schlimm ist gehasst zu werden
als nicht beachtet
Und da brennt nun wieder Feuer in mir
Da ist wieder Licht
Meine Flügel sind geheilt
Im Gepäck ein Gedicht
Mro ist zurück, ihr Nutten.
Und mir gehts besser als je zuvor
Also gibt nichts auf Gerüchte von Fremden
Denn ich nehm's irgendwie mit Humor
Ich schlag jetzt mal ein neues Kapitel auf
Und warte dort wo immer, wenn mich jemand braucht
Mit einem Grinsen im Gesicht
Und diesem Mittelfinger hoch oben
Du kannst mich kurz in die Knie zwingen
Aber wirklich klein kriegst du mich nicht
Du kannst mich vor anderen für tot erklären
Aber mich richtig vergraben, das kann nur ich.
Mro Jenkins ist zurück, ihr Nutten.
Und so schnell nicht wieder weg.
(c) Text - Mro Jenkins // 2016
(c) Foto - Michael Kühler
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Montag, 19. September 2016
Freitag, 23. Oktober 2015
Lyriker Lounge Paderborn - Oktober 2015 // "Fuck mich doch mal ab" - Auszug #2
Ahoi, ihr Leichtmatrosen!
Der Zeitpunkt ist also gekommen: Jetzt kommt tatsächlich ein Blogpost. Ein richtiger Blogpost.
Nach langer Zeit stand ich endlich mal wieder auf den Brettern die die Welt bedeuten und ich weiß nicht wann ich das letzte mal so nervös war.
Momentan schreib ich leider nicht mehr so viel. Ich arbeite viel und bin dann in der Uni, denn das Semester hat wieder angefangen, und irgendwie ist Uni trotzdem total anstrengend, auch wenn man nun endlich genau das macht, was man kann und liebt und dann kommen da noch so Dinge hinzu wie 'ne Mitbewohner-Suche, denn bei uns in der WG werden zwei Zimmer auf einmal frei und dann will man ja auch endlich mal wieder die Eltern besuchen, denn das Heimweh hat schon wieder an der Tür geklingelt, und dann gibt es auch noch unsere Lacrosse-Liga-Spiele und das Training und ich hab noch Freunde die ich sehen will - ihr merkt, Freizeit und Leben kommt momentan echt zu kurz. Und in der wenigen freien Zeit die ich in den letzten Wochen hatte, war ich so ausgelaugt, dass mein Kopf ein wenig einem Zombie gleich war.
Also, das Kreativ-Schreiben-Areal in meinem Hirn hatte dann mal einfach zwischendurch so gesagt: "Ey Mro, nö! Gerade kein Bock! Lass mal lieber einfach mal Ferien machen, ich brauche Urlaub!" Und so hat das Areal seine Koffer gepackt - aber es kam relativ pünktlich zurück. Ein Tag vor der LYRIKER LOUNGE PADERBORN.
Und so wurde mein Text am Mittwoch Abend noch fertig.
Wer wundert sich also darüber, dass ich heute, am Donnerstag im GLOBETROTTER in Paderborn saß und nicht wusste ob der Text ankommt oder ob ich total versage. Panik pur!
Lange Rede, Sinn egal: Jedenfalls. Es war ein grandioser Abend. Das Zittern hat sich gelohnt, ich habe mich tierisch gefreut, endlich mal wieder ein Text zu machen, und dieser lag mir sehr am Herzen, denn in "Fuck mich doch mal ab" mach ich meinem Unmut Luft und mach ein bisschen Aufstand. Weil es so viele Dinge gibt die mich persönlich total nerven und mich so sauer machen.
Persönliche Texte sind immer die schwersten. Weil man immer ein Teil von sich mitgibt. Weil man verletzlich und angreifbar wird.
But hell yeah, das ganze extrem positive Feedback und die ein oder anderen Tränchen im Publikum, die geflossen sind, haben mich sehr stolz und glücklich gemacht und mir gezeigt, dass das heute Abend kein Seelen-Striptease war, wie viele so persönliche Texte kritisieren, sondern dass ich da einige Nerven getroffen haben.
Danke, ihr ganzen vielen Träumer und Poeten, ihr Tränzer und Sänger und Verrückten und treuen Pilger der Lyriker Lounge. Danke, für jeden einzelnen Drücker heute Abend und jedes Wort und für den Applaus.
Danke.
So bevor ich hier noch ne ganze Runde sentimental werde, geh ich schlafen. Morgen ist wieder Uni angesagt. Woop Woop.
Der Zeitpunkt ist also gekommen: Jetzt kommt tatsächlich ein Blogpost. Ein richtiger Blogpost.
Nach langer Zeit stand ich endlich mal wieder auf den Brettern die die Welt bedeuten und ich weiß nicht wann ich das letzte mal so nervös war.
Momentan schreib ich leider nicht mehr so viel. Ich arbeite viel und bin dann in der Uni, denn das Semester hat wieder angefangen, und irgendwie ist Uni trotzdem total anstrengend, auch wenn man nun endlich genau das macht, was man kann und liebt und dann kommen da noch so Dinge hinzu wie 'ne Mitbewohner-Suche, denn bei uns in der WG werden zwei Zimmer auf einmal frei und dann will man ja auch endlich mal wieder die Eltern besuchen, denn das Heimweh hat schon wieder an der Tür geklingelt, und dann gibt es auch noch unsere Lacrosse-Liga-Spiele und das Training und ich hab noch Freunde die ich sehen will - ihr merkt, Freizeit und Leben kommt momentan echt zu kurz. Und in der wenigen freien Zeit die ich in den letzten Wochen hatte, war ich so ausgelaugt, dass mein Kopf ein wenig einem Zombie gleich war.
Also, das Kreativ-Schreiben-Areal in meinem Hirn hatte dann mal einfach zwischendurch so gesagt: "Ey Mro, nö! Gerade kein Bock! Lass mal lieber einfach mal Ferien machen, ich brauche Urlaub!" Und so hat das Areal seine Koffer gepackt - aber es kam relativ pünktlich zurück. Ein Tag vor der LYRIKER LOUNGE PADERBORN.
Und so wurde mein Text am Mittwoch Abend noch fertig.
Wer wundert sich also darüber, dass ich heute, am Donnerstag im GLOBETROTTER in Paderborn saß und nicht wusste ob der Text ankommt oder ob ich total versage. Panik pur!
Lange Rede, Sinn egal: Jedenfalls. Es war ein grandioser Abend. Das Zittern hat sich gelohnt, ich habe mich tierisch gefreut, endlich mal wieder ein Text zu machen, und dieser lag mir sehr am Herzen, denn in "Fuck mich doch mal ab" mach ich meinem Unmut Luft und mach ein bisschen Aufstand. Weil es so viele Dinge gibt die mich persönlich total nerven und mich so sauer machen.
Persönliche Texte sind immer die schwersten. Weil man immer ein Teil von sich mitgibt. Weil man verletzlich und angreifbar wird.
But hell yeah, das ganze extrem positive Feedback und die ein oder anderen Tränchen im Publikum, die geflossen sind, haben mich sehr stolz und glücklich gemacht und mir gezeigt, dass das heute Abend kein Seelen-Striptease war, wie viele so persönliche Texte kritisieren, sondern dass ich da einige Nerven getroffen haben.
Danke, ihr ganzen vielen Träumer und Poeten, ihr Tränzer und Sänger und Verrückten und treuen Pilger der Lyriker Lounge. Danke, für jeden einzelnen Drücker heute Abend und jedes Wort und für den Applaus.
Danke.
So bevor ich hier noch ne ganze Runde sentimental werde, geh ich schlafen. Morgen ist wieder Uni angesagt. Woop Woop.
Fuck mich doch mal ab
(Auszug)
[...]
Und
ja, mich fucken so viele kleine und große Dinge ab
Und ich könnt so oft kotzen
Und ich könnt so oft kotzen
Und
so oft schreien
Weil ich jeden Tag Dinge erlebe, die einfach scheiße und unfair sind
Und dafür ist dieser Text
Mach doch mal den Mund
Und zeig dein Löwenmut
Lass das Feuerwerk in deinem Herzen raus
Und sei doch mal bereit für ein bisschen Punk und Aufstand
Mit einer Portion Respekt und Toleranz
Weil ich jeden Tag Dinge erlebe, die einfach scheiße und unfair sind
Und dafür ist dieser Text
Mach doch mal den Mund
Und zeig dein Löwenmut
Lass das Feuerwerk in deinem Herzen raus
Und sei doch mal bereit für ein bisschen Punk und Aufstand
Mit einer Portion Respekt und Toleranz
Die
Welt ändert sich nicht, wenn man nur jammert
Also mach deinem Unmut Luft
Und stell doch mal die Welt auf den Kopf.
Also mach deinem Unmut Luft
Und stell doch mal die Welt auf den Kopf.
(c) MRO
Dienstag, 28. April 2015
Wasser reichen
Riskier' doch mal ne dicke Lippe.
Spiel dich auf.
Tu so, als wärst du der Boss hier in diesem Spiel,
Das Du schon lange verloren hast.
Du bist nur Eine von vielen Bitches.
08/15 - für mehr taugst du nicht.
Ich spiel in einer anderen Liga, Mädchen.
Dich mit mir messen, kannst du nicht.
08/15 - für mehr taugst du nicht.
Ich spiel in einer anderen Liga, Mädchen.
Dich mit mir messen, kannst du nicht.
Und 'ne große Fresse hast Du
Dahinter steckt nicht mehr als Staub.
Traurig, wie du von dir selber denkst
Du hättest es drauf ...
Dahinter steckt nicht mehr als Staub.
Traurig, wie du von dir selber denkst
Du hättest es drauf ...
Also riskier' doch mal ne dicke Lippe
Und verurteile mich wie du magst.
Und verurteile mich wie du magst.
Mit der Gang an meiner Seite,
Schau ich zu, wie du versagt.
Schau ich zu, wie du versagt.
Du bist nur Eine von Vielen, Bitch
Mir das Wasser reichen kannst du nicht.
Mir das Wasser reichen kannst du nicht.
[c] Mro


