Aloha Freunde der Poesie und Nicht-Poesie!
Hier hat sich lange nichts getan, denn ich bin für ein Weilchen abgetaucht - eher weil ich musste, nicht weil ich wollte, aber das ist eine andere Geschichte.
Und hier geht es nicht um mich. Also doch schon irgendwie.
Jedenfalls haben sich im letzten halben Jahr einige Dinge so verändert, dass ich finde, es ist Zeit um nicht mehr nur an Poesie zu hängen.
Ich liebe das was ich mache, ich liebe es zu schreiben und auf der Bühne zu stehen, aber Poesie und Poetry Slam ist nur ein Teil meines Lebens. Es gibt so viele Sachen die ich einfach LIEBE.
Handarbeiten zum Beispiel: Häkeln, nähen, stricken - kreative Textilarbeiten, aus Alt mach Neu, und, und, und.
Aber ich bin auch das absolute Sport-Girl. "Schon mal was von Lacrosse gehört?" - "Was ist das, kann man das essen?" - "Ist das nicht diese Marke mit dem Krokodil?" - "Hä, nee! Das ist doch das mit den Pferden, wo man so Bälle wegschlägt."
Äh nee, das ist weder essbar, noch kann man es anziehen, noch braucht man Tiere dazu.
Lacrosse ist ... wie Schmetterlinge fangen. Nur, dass es Spaß macht. ;)
Soviel dazu fürs erste - mehr bald! :)
Und so wird mein kleines Baby endlich eingeschult: Willkommen auf "BY MRO JENKINS" - über die Dinge die ich liebe und wofür ich lebe.
In nächster Zeit ändert sich hier noch einiges, aber ich freu mich schon drauf.
Bis bald, Freunde.
xoxo - Eure Mro.
Mittwoch, 7. September 2016
Dienstag, 12. April 2016
Krimskrams
Ich packe mein Krimskrams,
ich bin dann mal weg.
Du kannst mich suchen,
auf mich warten,
aber ich komm' nicht zurück.
Meine Wohnung hab ich abgebrannt,
'nen ganzen Haufen Scherben zusammen gefegt.
Ich blicke nicht zurück,
denn es gibt noch so viel, was vor mir liegt.
ich bin dann mal weg.
Du kannst mich suchen,
auf mich warten,
aber ich komm' nicht zurück.
Meine Wohnung hab ich abgebrannt,
'nen ganzen Haufen Scherben zusammen gefegt.
Ich blicke nicht zurück,
denn es gibt noch so viel, was vor mir liegt.
(c) Mro
Mittwoch, 6. April 2016
"Du hast da n Braten in der Röhre!" - Sprachrohr Slam Moers
Puh, ich habe unglaublich oft diesen Blogpost angefangen, weil ich nicht so richtig in Worte fassen konnte was da so passiert ist an diesem Samstag (19.03.2016).
Ich hab es mir auch versucht irgendwie selber zu erklären, warum mir dieser Abend so wichtig war und warum es so toll war - aber ich glaube, das bleibt vielleicht erstmal in meinem Tagebuch, bis ich weiß, wie es genau ausdrücken soll.
Jedenfalls war es wundervoll. Ich hatte Spaß, ich hab tolle neue Menschen kennengelernt. Meine Eltern waren zum ersten Mal bei einem lyrischen Auftritt von mir. Und ich stand im Finale.
Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass ich die erste Runde überstehe. Der Toby, gegen den ich gebattlet hab, hatte einen tollen Text über die Ruhrpotter Kultur, bei dem ich so hart lachen musste.
Aber als ich dann da oben stand und der Keller der Röhre "Suffelfe" einfach hart abgefeiert hat (und meine Eltern auch!!!!), dachte ich mir nur so "HOLY SHIT!" und die Wertung war auf meiner Seite.
In der zweiten Runde dachte ich mir so: "Okay geil. Aber hiernach ist echt Ende."
Hab nämlich in der zweiten Runde "Ebbe und Flut" gelesen. Kommt auch ganz gut an immer, aber viele Leute setzen eher auf Witz. Bei "Ebbe und Flut" setze ich hingegen auf Emotionen und auf Herz. Weil ich finde, dass die Welt auch sowas braucht.
Und BÄM! Da hat dieser Text eingeschlagen wie ... Schokolade auf einer Kindergeburtstagsparty.
Als ich in der Pause die Toiletten aufgesucht habe (kleine Anekdote: Ich stand erstmal im Männerklo, weil es keine Ausschilderung gab und ich mich in der Tür geirrt habe. Hoppala!), würde ich gefragt, ob es mich denn auch in schriftlicher Form geben würde - Ebbe und Flut sei ein "unglaublich schönes Gedicht".
Ein anderes Mädchen feierte Suffelfe mega und meinte zu mir sie würde an diesem Abend ganz auf meiner Seite stehen und ich würde ihr sehr aus dem Herzen sprechen.
Mein kleines Herz ging auf. So tolle Komplimente bekommt man nicht so oft und seit langer Zeit bekam ich endlich wieder das Gefühl, dass ich irgendwie schon (fast) alles richtig gemacht hatte und dass es gut war, wie ich schreibe. Denn so wie ich schreibe so bin ich. Und irgendwie bin ich ja gut, so wie ich bin.
Im Finale haben ich eine Kurzgeschichte gelesen, die ich vor zwei Jahren in einem Kurs in der Uni geschrieben habe und die wir auch in einem Band veröffentlicht haben: "Regen für Sommer" heißt mein kleines Debutwerk.
Gegen Florian Schreiber aus Aachen, der von seinem Rapbattle an der Aldi-Kasse erzählte konnte ich zwar nicht ankommen - aber das ist voll okay. Florian hat echt was richtig krasses raus gehauen. Und immerhin hab ich so auf dem zweiten Platz ein Knicklicht-Laserschwert bekommen. Da bin ich doch gerne Zweite.
Hier hab ich noch ein paar tolle Fotos für euch, die der Fotowikinger gemacht hat.
Und Danke Moers. Manchmal vergesse ich, dass du gar nicht so schäbbig bist, wie du manchmal tust.
xoxo - Eure Mroooooooooo!
Ich hab es mir auch versucht irgendwie selber zu erklären, warum mir dieser Abend so wichtig war und warum es so toll war - aber ich glaube, das bleibt vielleicht erstmal in meinem Tagebuch, bis ich weiß, wie es genau ausdrücken soll.
Jedenfalls war es wundervoll. Ich hatte Spaß, ich hab tolle neue Menschen kennengelernt. Meine Eltern waren zum ersten Mal bei einem lyrischen Auftritt von mir. Und ich stand im Finale.
Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass ich die erste Runde überstehe. Der Toby, gegen den ich gebattlet hab, hatte einen tollen Text über die Ruhrpotter Kultur, bei dem ich so hart lachen musste.
Aber als ich dann da oben stand und der Keller der Röhre "Suffelfe" einfach hart abgefeiert hat (und meine Eltern auch!!!!), dachte ich mir nur so "HOLY SHIT!" und die Wertung war auf meiner Seite.
In der zweiten Runde dachte ich mir so: "Okay geil. Aber hiernach ist echt Ende."
Hab nämlich in der zweiten Runde "Ebbe und Flut" gelesen. Kommt auch ganz gut an immer, aber viele Leute setzen eher auf Witz. Bei "Ebbe und Flut" setze ich hingegen auf Emotionen und auf Herz. Weil ich finde, dass die Welt auch sowas braucht.
Und BÄM! Da hat dieser Text eingeschlagen wie ... Schokolade auf einer Kindergeburtstagsparty.
Als ich in der Pause die Toiletten aufgesucht habe (kleine Anekdote: Ich stand erstmal im Männerklo, weil es keine Ausschilderung gab und ich mich in der Tür geirrt habe. Hoppala!), würde ich gefragt, ob es mich denn auch in schriftlicher Form geben würde - Ebbe und Flut sei ein "unglaublich schönes Gedicht".
Ein anderes Mädchen feierte Suffelfe mega und meinte zu mir sie würde an diesem Abend ganz auf meiner Seite stehen und ich würde ihr sehr aus dem Herzen sprechen.
Mein kleines Herz ging auf. So tolle Komplimente bekommt man nicht so oft und seit langer Zeit bekam ich endlich wieder das Gefühl, dass ich irgendwie schon (fast) alles richtig gemacht hatte und dass es gut war, wie ich schreibe. Denn so wie ich schreibe so bin ich. Und irgendwie bin ich ja gut, so wie ich bin.
Im Finale haben ich eine Kurzgeschichte gelesen, die ich vor zwei Jahren in einem Kurs in der Uni geschrieben habe und die wir auch in einem Band veröffentlicht haben: "Regen für Sommer" heißt mein kleines Debutwerk.
Gegen Florian Schreiber aus Aachen, der von seinem Rapbattle an der Aldi-Kasse erzählte konnte ich zwar nicht ankommen - aber das ist voll okay. Florian hat echt was richtig krasses raus gehauen. Und immerhin hab ich so auf dem zweiten Platz ein Knicklicht-Laserschwert bekommen. Da bin ich doch gerne Zweite.
Hier hab ich noch ein paar tolle Fotos für euch, die der Fotowikinger gemacht hat.
Schön wars. Danke ihr Lieben für diesen tollen Abend.
Und Danke Moers. Manchmal vergesse ich, dass du gar nicht so schäbbig bist, wie du manchmal tust.
Auf Bald!
xoxo - Eure Mroooooooooo!
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