Tristes
Grau
Du stehst auf
Im Alltagstrott verloren
Du kommst hier
nicht mehr raus
Bunt,
verrückt
nimmst du mich wahr
Doch die Wahrheit ist
Im
Herzen bin ich blind und schwarz
Zwischen
Betonplatten
Häuser die zusammen krachten
Arm in Arm
gemeinsam
Über Dächer schauten
Wünschten
uns, es gibt nichts
besseres als weg von hier
Und nun sind wir
weg
Weg und kommen nie mehr zurück
Verlassen
worden
Vom Mut und von uns selbst
Stürzen uns in die Risiken
die
Das Leben mit sich bringt
Als
wären wir Lebensmüde
Liebestrunken
Verliebt ins Leben
Sonnenuntergänge
Gestalten
aus dem NIchts
Wir fliehen wie Ganoven
Vor unseren Schatten
Sie
kommen zurück
Um uns zu holen
Die
Geister die wir riefen
Sie geben keine Frist
Keine
Aufschub
Keine Chance zum Abschied
Wir
sind zu naiv
Wenn wir glauben
Wir könnten der Kugel in unserer
Brust vertrauen
Die Knarre die sie dir an den Kopf halten
keine
Sekunde Ruhe walten
Du deine Hände faltend
Sie in den Schoß
legst
Ein Stoßgebet zu Gott schickst
Sie fordern eine
Entscheidung
Die du nicht treffen kannst
Ohne dass es dein Herz
zerreißt
Und
plötzlich realisiere ich
Das bin ich - sie meinen mich
Umzingelt
von Gestalten
Verdammten Menschen
Ohne Skrupel
Werde ich
erdrückt von Meinungen
Soll aufhörn zu denken, mehr sein wie
sie
Vorgefertigte Denkstrukturen annehmen
Mein Herz ausschalten
Doch
das kann ich nicht
Und das will ich nicht
Und ich weiß du
verstehst mich
Denn ehe ich aufseh
Mit Tränen in den
Augen
Hast du mein Herz brechen hören
[c] Mro